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Diabetes Initiative Österreich
Diabetes im Zentrum 2018

Herausforderungen auf dem Weg zur Lösung

Diabetes im ZentrumUnsere Veranstaltungsreihe „Diabetes im Zentrum“ hat ein erfolgreiches zweites Jahr hinter sich gebracht.
Mehr denn je benötigt eine so komplexe Erkrankung wie Diabetes mellitus in einem von knapper werdenden Ressourcen einerseits und massivem Fortschritt andererseits geprägten Umfeld eine möglichst optimale Kommunikation aller mit der Erkrankung Befassten oder Betroffenen.
Zentrale Aufgabe der Diabetes Initiative Österreich ist es, zum Wohle der betroffenen Patientinnen und Patienten den Dialog unter allen Stakeholdern in Österreich, die mit dem Thema Diabetes mellitus befasst sind, zu fördern.
Aus diesem Grund haben wir die Veranstaltungsreihe „Diabetes im Zentrum“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser 3-stündigen Veranstaltung werden Probleme identifizier sowie konkretisiert, und es werden in einer offenen Diskussion Lösungsvorschläge erarbeitet.
Wir hoffen, dass die Durchsicht und Lektüre dieser Zusammenfassung Ihr Interesse an den Themen weckt und würden uns freuen, wenn die angerissenen Fragestellungen Ihnen wichtig genug erscheinen, um auch in Ihrem Umfeld zu möglichen Lösungen beizutragen.

Prim. Dr. Claudia Francesconi, Generalsekretärin der DIÖ
Univ.-Prof. Dr. Thomas C. Wascher, Präsident der DIÖ

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ThinkTank 2018

ThinkTank 2018„Telemedizin – Telemonitoring – eHealth“

Wie kann die Technik Menschen mit Diabetes und ihre Betreuung unterstützen?

In der Auftaktveranstaltung zu einer mehrteiligen Diskussionsreihe erarbeitete eine multidisziplinäre, mit Vertretern von Fach- und Patientenorganisationen, Forschung, Industrie und Medizin besetzte Diskussionsrunde aktuelle Aspekte zum Stellenwert der Telemedizin in der Diabetologie mit Ausblick auf mögliche künftige Betreuungsmodelle. Die Herangehensweise in diesem breiten Forum entspricht der Arbeitsform des ThinkTank, die – ursprünglich aus der Politik stammend – im weiteren Sinn durch die Behandlung einer Fragestellung mit dem Ziel einer Standortbestimmung mittels Einbeziehung unterschiedlicher Blickwinkel bzw. Professionen definiert ist.

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Diabetes im Zentrum

Arbeit – Straßenverkehr – Sport – Alltag

Mit Diabetes leben müssen

Diabetes lässt keinen Lebensbereich unberührt; aufgrund des chronischen Verlaufs der Erkrankung müssen sich Betroffene zeitlebens damit auseinandersetzen. Als Betroffene sind nicht ausschließlich die erkrankten Personen selbst anzusehen, sondern ihr gesamtes Lebensumfeld. Grund genug für die Diabetes Initiative Österreich (DIÖ), sich mit den spezifischen Herausforderungen zu befassen und diesen zu begegnen.
Im Rahmen der dritten Diskussionsrunde „Diabetes im Zentrum“ in diesem Jahr lud die Diabetes Initiative Österreich (DIÖ) Vertreter aus mehreren Bereichen ein, die aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Herausforderungen im Leben von Menschen mit Diabetes konfrontiert sind. Ziel war es, Aspekte zu definieren, die das Leben mit Diabetes von „müssen“ zu „gut können“ verbessern.

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Videos – Univ.-Prof. Dr. Thomas Wascher im Gespräch mit:

Prim. Dr. Claudia FRANCESCONI
Dipl. Päd. Helmut THIEBET
Fritz TOMASCHEK
Diabetes im Zentrum

Patienten mit chronischen Erkrankungen am Beispiel Diabetes mellitus
(Wie) kann unser Gesundheitssystem eine adäquate Versorgung gewährleisten?

Unter dem Motto „Jeder Mensch mit Diabetes hat das Recht auf kompetente Betreuung!“ diskutierten Stakeholder aus den unterschiedlichen Bereichen, die in die Versorgung chronisch kranker Patienten – insbesondere solcher mit Diabetes mellitus – involviert sind, die bestehenden Herausforderungen und erarbeiteten Lösungsansätze.

Das österreichische Gesundheitssystem ist in mehrfacher Hinsicht im Umbruch begriffen. Konkret sind Spitalsambulanzen nicht mehr in der Lage, weiterhin alle Leistungen, die sie vor langem übernommen haben, zu erbringen; andererseits fehlen in der derzeitigen Struktur des niedergelassenen Bereichs – nicht zuletzt wegen des drohenden Mangels an Hausärzten – die Ressourcen, um diese zu übernehmen. In diesem auf die Akutversorgung ausgerichteten System wird es immer wichtiger, das Management chronischer Erkrankungen zu gewährleisten. Dies trifft besonders auf so komplexe und vielschichtige Erkrankungen wie Diabetes zu, für deren Versorgung adäquate Strukturen verfügbar sein müssen. In einer offenen Diskussion wurden – dem Konzept der Veranstaltung entsprechend – zunächst die Problemfelder identifiziert, um darauf basierend Ansätze zur Umsetzung bzw. Aufrechterhaltung einer adäquaten Versorgung für Patienten mit Diabetes zu erarbeiten.

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Videos – Univ.-Prof. Dr. Thomas Wascher im Gespräch mit:

Mag. Romana Ruda
Barbara Semlitsch
Dr. Adalbert Strasser
Nachlese

Diabetestag im Grazer Rathaus

Rekordbesuch bei der Fachtagung der ÖDG, Rekordtemperaturen in Graz und ein sehr erfolgreicher Patiententag für die DIÖ im Grazer Rathaus, machten das letzte Wochenende zu einem Diabetes-Informations-Highlight im April!

Begonnen haben die Aktivitäten bereits 2 Wochen zuvor, als mit Hilfe einer rundum beklebten Grazer Straßenbahn schon auf die Möglichkeit der Blutzucker-, Blutdruck- und HbA1c Messung während der Zeit von 18. bis 21. April aufmerksam gemacht wurde.

Grazer Diabetestag
Foto: Glucomen

Während dieser 4-tägigen Aktion konnten mehr als 3.000 Messungen in den drei verschiedenen Kategorien durchgeführt und dabei sowohl bisher unerkannte Diabetiker identifiziert, als auch etliche Teilnehmer auf ihr erhöhtes Risiko an Diabetes zu erkranken aufmerksam gemacht werden.
Ermöglicht wurde dieses Screening durch die Unterstützung der Fa. A.Menarini Diagnostics und das Team rund um Prof. Harald Sourij, das die Messungen durchgeführt hat.

Der zweite Programmpunkt war dann der Diabetestag im Grazer Rathaus, der ebenfalls von Prof. Sourij gemeinsam mit Prof. Julia Mader von der Diabetes-Initiative-Österreich in Kooperation mit ÖDG und ÖAG veranstaltet wurde. Neben verschiedenen Ausstellern aus dem Bereich Ernährung, Bewegung und Diabetestechnologie fanden hier zahlreiche Vorträge zum Thema „Leben mit Diabetes – eine lösbare Herausforderung“ statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch ein Spendenscheck in der Höhe von 4.500 EUR von der DIÖ an die ÖDV zur Unterstützung der Diabetes Kindercamps übergeben.

Grazer Diabetestag
Foto: Duderstadt

Am Freitag wurde dann von der amtierenden Präsidentin Prof. Alexandra Kautzky-Willer die 34. Frühjahrstagung der ÖDG eröffnet, die mit über 420 Teilnehmern alle Teilnehmerrekorde der letzten Jahre gebrochen hat.
Zum ersten Mal waren auch Selbsthilfevereinigungen von DiabetikerInnen in die Programmgestaltung einbezogen. So hatte Dr. Adalbert Strasser, Vorsitzender der ADA (Aktive Diabeteiker Austria), einen Vorsitz im Themenblock „Leben mit Diabetes“, Frau DI Angelika Heissl von der ÖDV (Österreichische Diabetiker Vereinigung) konnte einen Vortrag mit dem Titel „Die Rolle der Selbsthilfe“ halten.

„Die Diabetes Initiative Österreich sieht es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben, Betroffene, ihre Angehörigen und auch spezielle Risikogruppen mit verständlich formulierten Informationen zu versorgen, sodass sie die Erkrankung nicht nur verstehen, sondern auch besser managen können!“ so Prof. Dr. Bernhard Ludvik, Präsident der Diabetes Initaitive Österreich.

Die Nachlese zu den Vorträgen und Symposien finden Sie wie gewohnt in der nächsten Ausgabe der JATROS Diabetologie & Endokrinologie.

Diabetes im Zentrum

Kinder mit Diabetes – ein unlösbares Schulproblem?

Von Typ-1-Diabetes betroffene Kinder benötigen neben der Unterstützung durch ihr unmittelbares familiäres Umfeld auch die entsprechende Kompetenz und Bereitschaft in der Schule. Wie die Erfahrung zeigt, stellt dies jedoch in vielen Fällen eine kaum überwindbare Hürde dar. Die Identifizierung der Barrieren und Lösungsansätze, die im Rahmen der 1. Diskussionsveranstaltung der 2. Saison der Diskussionsreihe Diabetes im Zentrum erarbeitet wurden, lassen hoffen, dass dies nicht notwendigerweise so bleiben muss.

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Videos – Univ.-Prof. Dr. Thomas Wascher im Gespräch mit:

Dr. Roman Häfele
DI Harald Führer
Dipl. Päd. Helmut Thiebet