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Diabetes Initiative Österreich
Mission Statement

Univ.-Prof. Dr. Thomas C. WascherDiabetes Initiative Österreich

Die Diabetes Initiative Österreich ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel es ist, die Verbesserung der Versorgung und der gesellschaftlichen Akzeptanz von Menschen mit Diabetes in Österreich mitzugestalten. Die Diabetes Initiative Österreich sieht sich dabei als Plattform für Stakeholder aus allen Bereichen des Lebens, die mit Diabetes mellitus zu tun haben, um dadurch einen breiten, interdisziplinären Dialog zu fördern.

Univ.-Prof. Dr. Thomas C. Wascher - Präsident der DIOE (Foto: © Wilke Wien Das Fotostudio)

Diabetes im Zentrum 2018

Herausforderungen auf dem Weg zur Lösung

Diabetes im ZentrumUnsere Veranstaltungsreihe „Diabetes im Zentrum“ hat ein erfolgreiches zweites Jahr hinter sich gebracht.
Mehr denn je benötigt eine so komplexe Erkrankung wie Diabetes mellitus in einem von knapper werdenden Ressourcen einerseits und massivem Fortschritt andererseits geprägten Umfeld eine möglichst optimale Kommunikation aller mit der Erkrankung Befassten oder Betroffenen.
Zentrale Aufgabe der Diabetes Initiative Österreich ist es, zum Wohle der betroffenen Patientinnen und Patienten den Dialog unter allen Stakeholdern in Österreich, die mit dem Thema Diabetes mellitus befasst sind, zu fördern.
Aus diesem Grund haben wir die Veranstaltungsreihe „Diabetes im Zentrum“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser 3-stündigen Veranstaltung werden Probleme identifizier sowie konkretisiert, und es werden in einer offenen Diskussion Lösungsvorschläge erarbeitet.
Wir hoffen, dass die Durchsicht und Lektüre dieser Zusammenfassung Ihr Interesse an den Themen weckt und würden uns freuen, wenn die angerissenen Fragestellungen Ihnen wichtig genug erscheinen, um auch in Ihrem Umfeld zu möglichen Lösungen beizutragen.

Prim. Dr. Claudia Francesconi, Generalsekretärin der DIÖ
Univ.-Prof. Dr. Thomas C. Wascher, Präsident der DIÖ

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ThinkTank 2018

ThinkTank 2018„Telemedizin – Telemonitoring – eHealth“

Wie kann die Technik Menschen mit Diabetes und ihre Betreuung unterstützen?

In der Auftaktveranstaltung zu einer mehrteiligen Diskussionsreihe erarbeitete eine multidisziplinäre, mit Vertretern von Fach- und Patientenorganisationen, Forschung, Industrie und Medizin besetzte Diskussionsrunde aktuelle Aspekte zum Stellenwert der Telemedizin in der Diabetologie mit Ausblick auf mögliche künftige Betreuungsmodelle. Die Herangehensweise in diesem breiten Forum entspricht der Arbeitsform des ThinkTank, die – ursprünglich aus der Politik stammend – im weiteren Sinn durch die Behandlung einer Fragestellung mit dem Ziel einer Standortbestimmung mittels Einbeziehung unterschiedlicher Blickwinkel bzw. Professionen definiert ist.

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Diabetes im Zentrum

Arbeit – Straßenverkehr – Sport – Alltag

Mit Diabetes leben müssen

Diabetes lässt keinen Lebensbereich unberührt; aufgrund des chronischen Verlaufs der Erkrankung müssen sich Betroffene zeitlebens damit auseinandersetzen. Als Betroffene sind nicht ausschließlich die erkrankten Personen selbst anzusehen, sondern ihr gesamtes Lebensumfeld. Grund genug für die Diabetes Initiative Österreich (DIÖ), sich mit den spezifischen Herausforderungen zu befassen und diesen zu begegnen.
Im Rahmen der dritten Diskussionsrunde „Diabetes im Zentrum“ in diesem Jahr lud die Diabetes Initiative Österreich (DIÖ) Vertreter aus mehreren Bereichen ein, die aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Herausforderungen im Leben von Menschen mit Diabetes konfrontiert sind. Ziel war es, Aspekte zu definieren, die das Leben mit Diabetes von „müssen“ zu „gut können“ verbessern.

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Videos – Univ.-Prof. Dr. Thomas Wascher im Gespräch mit:

Prim. Dr. Claudia FRANCESCONI
Dipl. Päd. Helmut THIEBET
Fritz TOMASCHEK
Diabetes im Zentrum

Patienten mit chronischen Erkrankungen am Beispiel Diabetes mellitus
(Wie) kann unser Gesundheitssystem eine adäquate Versorgung gewährleisten?

Unter dem Motto „Jeder Mensch mit Diabetes hat das Recht auf kompetente Betreuung!“ diskutierten Stakeholder aus den unterschiedlichen Bereichen, die in die Versorgung chronisch kranker Patienten – insbesondere solcher mit Diabetes mellitus – involviert sind, die bestehenden Herausforderungen und erarbeiteten Lösungsansätze.

Das österreichische Gesundheitssystem ist in mehrfacher Hinsicht im Umbruch begriffen. Konkret sind Spitalsambulanzen nicht mehr in der Lage, weiterhin alle Leistungen, die sie vor langem übernommen haben, zu erbringen; andererseits fehlen in der derzeitigen Struktur des niedergelassenen Bereichs – nicht zuletzt wegen des drohenden Mangels an Hausärzten – die Ressourcen, um diese zu übernehmen. In diesem auf die Akutversorgung ausgerichteten System wird es immer wichtiger, das Management chronischer Erkrankungen zu gewährleisten. Dies trifft besonders auf so komplexe und vielschichtige Erkrankungen wie Diabetes zu, für deren Versorgung adäquate Strukturen verfügbar sein müssen. In einer offenen Diskussion wurden – dem Konzept der Veranstaltung entsprechend – zunächst die Problemfelder identifiziert, um darauf basierend Ansätze zur Umsetzung bzw. Aufrechterhaltung einer adäquaten Versorgung für Patienten mit Diabetes zu erarbeiten.

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Videos – Univ.-Prof. Dr. Thomas Wascher im Gespräch mit:

Mag. Romana Ruda
Barbara Semlitsch
Dr. Adalbert Strasser